Open Source - Vor- und Nachteile

 

 

Freeware und Open Source Software für Windows und Linux

 

Was bedeuten die beiden Begriffe "Freeware" und "Open Source"

  • "Freeware" aus dem Englischen übersetzt bedeutet "kostenlose Ware". Mit Freeware taucht auch meist der Begriff "proprietäre Software" oder auch "unfreie Software" auf und bedeutet, dass diese Software zwar kostenlos genutzt werden darf, aber im Gegensatz zur "Open Source Software" bestimmten Urheberrechten unterliegt. So ist der Quellcode meist nicht frei zugänglich, darf in der Regel nicht verändert werden und die Nutzung kann auf bestimmte Zwecke eingeschränkt sein. Typische Software ist Google Picasa und Treiber für Hardware (z.B. Grafikkarten).
  • "Open Source Software" (OSS) und "Freie Software" sind zwei Begriffe, die für die Freiheit des Nutzers stehen, die Software nutzen, bearbeiten, verändern, kopieren weiterzugeben und auch verkaufen zu können.
    Aus diesem Grund darf "Open Source Software" und "Freie Software" nicht mit mit "Freeware" verwechselt werden. Typische Beispiele sind Linux, Open Office und Gimp.

 

Gute Alternativen zur kommerziellen Software - die kostenlose "Open Source Software" bzw. "Freie Software"

Früher von Microsoft & Co. belächelt, haben sich seit einigen Jahren die kostenlosen Softwareprodukte, wie GIMP, Open Office und Linux zu wahren Angstgegnern der Monopolisten gemausert. Immer mehr Firmen, Behörden (Bundesministerien, die Städte München, Wien usw.) und private Nutzer setzen erfolgreich freie Software unter WINDOWS und LINUX ein.

Woher bekomme ich "Open Source Software"?

  • Früher waren User, die "Open Source Software" auf ihrem Computer installiert haben Pioniere, heute ist das nicht mehr der Fall.
  • Fast jede Computerzeitschrift packt jede Menge aktueller "freier Software" auf die beiliegenden Heft-DVDs.
  • Über Suchmaschinen finden Sie die Internetseiten der Entwickler für "freie Software", die ihre Programme kostenlos zum herunterladen bereit stellen.
  • Auch Sie dürfen "Open Source Software" an andere weiter geben und damit zur Verbreitung "freier Software" beitragen.

 

Woher bekomme ich Informationen und Anleitungen zu "Open Source Software"?

Heute wird die Bedienung von Freeware immer einfacher, teilweise ist je nach Programm kaum mehr ein Unterschied zu den kommerziellen Programmen vorhanden.

  • Wie einst, ist das Internet auch heute noch eine wichtige Informationsquelle für "freie Software". Auf den Entwicklerseiten werden neueste Informationen rund um die Programme ins Netz gestellt. Andere wiederum geben ihre Erfahrungen weiter oder veröffentlichen Handbücher zur Bedienung der Programme.
  • Eine Vielzahl von Fachbüchern und Computerzeitschriften helfen bei den ersten Schritten in die Welt der "freien Software".
  • Nicht nur Computerclubs, auch Firmen und andere Organisationen informieren und schulen immer mehr Wissbegierige.

 

Vor- und Nachteile "Open Source Software" am Beispiel von OpenOffice und GIMP

  • Das kostenlose Büroprogramm OpenOffice (Writer, Calc, Impress, Base, Draw) ist der direkte Konkurrent zu Microsoft Office Professional (Word, Excel, PowerPoint, Access) und steht dieser in Funktion und Bedienung in keiner Weise nach, einige Dinge sind bei Open Office sogar besser gelöst als bei der kommerziellen Konkurrenz. Die Installation von OpenOffice unter Windows ist kinderleicht und wer mit MS Word oder Excel umgehen kann, wird beim Wechsel auf OpenOffice kaum einen Unterschied bemerken. GIMP ist ein pixelorientiertes Grafikprogramm, welches bei der Bildbearbeitung kaum Wünsche offen lässt. Es muss sich nicht hinter den kommerziellen Konkurrenten, wie Corel PhotoPaint oder Adobe Photoshop verstecken. Im Gegensatz zu Büroprogrammen (Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation) bei denen man schon nach wenigen Stunden gute Erfolge erzielt, sind alle Grafikprogramme schwer zu erlernen. Ohne Einarbeitung geht gar nichts, aus diesem Grund sollte Sie sich ein Bildbearbeitungsprogramm zulegen, Grundkenntnisse erwerben und bei diesem Programm bleiben.
  • Private Nutzung: Sie kaufen einen neuen Computer, da der alte PC für eine anspruchsvolle Bildbearbeitung viel zu langsam ist. Den alten PC möchten Sie fürs Internet nutzen. Der neue Computer ist mit einer neueren Version von Windows und Anwendungsprogrammen (Büroprogramme, Brennprogramm usw.) ausgestattet. Das bedeutet Sie müssen ständig zwischen den verschiedenen Programmen hin und her wechseln und sich immer aufs neue deren Bedienung anpassen. Installieren Sie auf beiden Computern die gleiche "freie Software", beispielsweise OpenOffice, und das ständige Umgewöhnen an die unterschiedliche Bedienung der Programme entfällt.
  • Schulen: In der Praxis sieht es meist so aus, dass der Schüler auf seinem Rechner eine andere Software installiert hat, als auf dem PC in der Schule. Somit können Aufgaben nicht unter gleichen Bedingungen realisiert werden. Idealerweise könnte durch "freie Software" dieses Problem gelöst werden. Der Schüler besorgt sich die benötigte kostenlose Software aus dem Internet, einer Computerzeitschrift oder der Lehrer gibt den Schülern die entsprechende Software (z.B. OpenOffice, Gimp) auf CD mit.
  • Firmen: Auch kleine Firmen würden von "freier Software" profitieren. Stellen Sie sich vor, Sie betreiben mehrere PCs mit Freeware, wie dem Büroprogramm OpenOffice, dann würden alle Mitarbeiter unter gleichen Bedingungen arbeiten. Sie müssten alle Mitarbeiter nur einmal schulen und des weiteren könnten Sie beim Erscheinen einer neuen Programmversion, alle PCs auf den neuesten Stand bringen
  • Unser Club: Bis Dezember 2008 hatte Microsoft noch die Bastionen Windows (Betriebssystem), MS-Access (Mitgliederdatenbank) und MS-Frontpage mit der ich unsere Internetseiten erstellt habe.
Es gab aber immer wieder Schwierigkeiten wenn ich die Homepage bearbeiten wollte. Dann dazu brauchte ich immer einen PC mit der gleichen MS-Frontpage Version. Das gleiche Problem gab es auch bei unserer MS-Access Datenbank. Da alle Vorstände die gleiche Datei benutzen, mussten alle die gleiche Version verwenden, denn wenn einer die Datei nach der Bearbeitung mit einer höheren Version gespeichert hatte, konnte der nächste sie nicht mehr öffnen oder verändern (z.B. aufgrund neuer Funktionen).
Bei "Open Source Software" (z.B. Open Office) installiert jeder lediglich die neueste Version der gemeinsam genutzten Software und schon klappt der Datenaustausch wieder – OHNE – lästige Aktivierung und Registrierung.
Über die Weihnachtsfeiertage habe ich jetzt mit dem „Open Office 3 HTML-Editor“ unsere CoDi-Homepage komplett neu aufgebaut. Auch unsere Mitgliederdatenbank wird in den nächsten Wochen von MS-Access nach „Open Office Base 3“ portiert. Im „Neuen Jahr“ werden wir dann auch voraussichtlich die Internetseiten, auf der Informationen und Anleitungen zu „Open Source“ Programmen (z.B. OpenOffice, Gimp, Firefox, Thunderbird und Linux) zur Verfügung stellen, mit dem dynamischen „Content Management System“ Joomla (CMS) neu aufbauen.

 

LINUX – Das alternative Betriebssystem zu Windows XP und Vista

Es liegt in der Natur der Sache, das wir hier "DEBIAN" basierte LINUX-Distributionen, wie beispielsweise Kubuntu oder Ubuntu bevorzugen werden, da diese zum einen sogenannte "Live CD/DVD- Distributionen" sind und diese bei einer Festinstallation auf der Festplatte zu einer vollständigen LINUX-Distribution mutieren.